Bildung und Erziehung ist eine gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule. Kinder erreichen mehr und haben mehr Freude in der Schule, wenn Elternhaus und Schule eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Diese Erziehungsvereinbarung soll diese Zusammenarbeit stärken.

Eltern

Um meinem Kind in der Schule zu helfen, verpflichte ich mich:
• die Schule bis 7.30Uhr zu informieren, wenn mein Kind im Unterricht oder im Ganztag nicht teilnehmen kann.
• den/die Klassenlehrer/in über besondere Lebensumstände, die das Verhalten oder Lernen deutlich
beeinflussen zu informieren (z.B. Tod eines Haustieres, Trennung der Eltern).
• die Klassenlehrer/in zu informieren, wenn anhaltende Probleme bei den Hausaufgaben bestehen.
• dafür zu sorgen, dass mein Kind pünktlich, gesund und ausgeschlafen zum Unterricht erscheint.
• an Elternabenden und gemeinsamen Gesprächen teilnehmen.
• bei Lern- oder Verhaltensproblemen mit der Schule an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten.
• wenn mein Kind im Ganztag angemeldet ist, es erst um 16Uhr abzuholen.
• jede Woche das Logbuch anzuschauen und auf Einträge zu reagieren.

Schülerinnen und Schüler

Um mir selbst in der Schule zu helfen, verpflichte ich mich:
• pünktlich zum Unterricht zu erscheinen.
• meine Hausaufgaben zu machen.
• alle nötigen Materialien (z.B. Stifte, Schulbücher, Hefte) mit in die Schule zu bringen.
• wichtige Informationen von meiner/m Lehrer/in an meine Eltern weiterzugeben.
• friedlich mit den anderen Kindern zu lernen und zu spielen.
• mich an die Klassen- und Schulregeln zu halten.

Schule

Um unseren Schülern zu helfen, verpflichten wir uns:
• Eltern bis 9.30Uhr zu informieren, wenn ein Kind unentschuldigt nicht zum Unterricht erscheint.
• Eltern bei bedenkenswerten Veränderungen im Verhalten oder in der Leistung eines Kindes zu informieren.
• Die Eltern in Gesprächen über den Entwicklungsstand ihres Kindes zu informieren.
• Bei Lern- und Verhaltensproblemen mit den Eltern an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten.

Konsequenzen

Unsere Schule arbeitet mit einem einheitlichen Regelsystem und dem „Berblingerheft“. Hierdurch sollen Abläufe, Regeln und Konsequenzen für alle am Schulleben Beteiligten überschaubar gemacht werden.
Unsere Schule hat die folgenden Konsequenzen festgelegt. Diese Konsequenzen dienen einem reibungslosen Ablauf im Schulalltag und einer gemeinsamen Klärung und Bewältigung von Problemen.

Bei kleineren Verstößen im Unterricht oder im Ganztag findet unser einheitliches Ampelsystem Anwendung.

Bei groben, nicht akzeptierbaren Verstößen tritt der jeweilige Stufenplan in Kraft. Des Weiteren finden Gespräche zwischen Lehrern, Eltern und Schülern, sowie weiteren Beteiligten statt. Bei Fortbestehen der Probleme können auch andere Institutionen (Schulamt, Jugendamt, Schulsozialarbeit, psychologische Beratungsstelle) hinzugezogen werden.